..... und so ging die Reise weiter: "Auch hier wurde das Wetter in der zweiten Hälfte des Aufenthalts besser, so dass wir tagsüber um die 25° hatten und vor allem keinen Regen mehr. Nachdem wir Samstag wieder nach Kigali zurückkamen, haben wir uns mit der Kultur unseres Partnerlandes beschäftigt und das Cultural Heritage Museum und den Königspalast besucht und somit viel über die (koloniale) Geschichte des Landes erfahren. Auch der Hauptstadt selbst haben wir einen ganzen Tag gewidmet mit einer großen Stadtrundfahrt, dem Besuch des Partnerbüros und einer Einrichtung zur Förderung der Unabhängigkeit von Frauen durch Selbstständigkeit- zum Beispiel durch die Ausbildung zur Schneiderin oder Friseurin. Auf dem lokalen Markt haben unsere Mädels dann festgestellt, dass shoppen manchmal ganz schön stressig und überhaupt nicht so erstrebenswert sein kann ? Der Höhepunkt war aber zweifelsohne der Besuch im Nationalpark Akagera, wo sich nur die Großkatzen und die Elefanten etwas rar gemacht hatten. Alle anderen Tiere konnten aus der Nähe bestaunt werden.
Heute steht jetzt nur noch Koffer packen an und der Besuch des Genozidmuseums, bevor es dann auf einem langen Nachtflug mit Zwischenstopps in Nairobi und Brüssel nach Hause geht.
Insgesamt geht eine gelungene und ereignisreiche Begegnungsreise, die unsere Schülerinnen sicher nie vergessen werden, zu Ende. Auch wenn wir viele Stunden täglich im Bus auf holprigen Straßen oder im abendlichen Verkehrschaos von Kigali im Stau verbracht haben, sind wir sehr stolz auf unsere Mädels, die sich ohne Murren auf alles eingelassen haben- sei es frühes Aufstehen (Abfahrt Akagera um 5 Uhr!), ungewohntes Essen oder die vielen Führungen in den Museen.
Dennoch sind wir uns nun alle einig: Wir freuen uns auf zu Hause!" (E. Barkanowitz)



